The MacJudge Homepage - About Sabine

Hier findest du nun allerlei Informationen zu mir.

Mein Name ist Ingrid Sabine Richter (geb. Kutsche). Ich höre auf allerlei Spitznamen, zur Zeit ist der häufigste wohl Mama, aber auch auf Bine oder Bini reagiere ich. Ich bin am 1984-07-09 um 22:15 Uhr in Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz) auf die Welt gekommen, also bin ich jetzt rund 9554 Tage alt.
Nachdem es mich aufgrund meines Studiums nach Baden-Württemberg verschlagen hatte, wohne ich seit Sommer 2008 wieder in meiner Heimatstadt.

Aber von vorn: Nach meinem Besuch der Grundschule Glösa, habe ich das Gymnasium am Schloßteich besucht. In diesem (auch wenn es in meinem letzten Schuljahr eine Außenstelle Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium geworden ist) habe ich auch mein Abitur gemacht. Ich war zwar noch unentschlossen, was die Richtung meines Studiums anging, hatte aber schon drei Präferenzen: Grundschullehramt, Bibliothekswesen und Ernährungswissenschaft. Ich versuchte es zunächst in Sachsen mit Grundschullehramt, bekam aber keinen Studienplatz. Deswegen absolvierte ich ein Jahr lang verschiedene Praktika in Grundschulen, dem Gesundheitsamt und Bibliotheken. In dieser Zeit wurde mir klar, dass weder Bibliothekswesen noch Ernährungswissenschaft etwas für mich ist (auch wenn ich Büchern nach wie vor zugetan bin ;)).

Zum Wintersemester 2004 beworb ich mich nun nicht mehr nur in Sachsen, sondern auch in anderen Bundesländern. Unter anderem auch in Baden-Württemberg, nachdem ich gehört hatte, dass es dort Pädagogische Hochschulen gibt, in denen die praktische Ausbildung einen höheren Stellenwert hat als in Sachsen bzw. allgemein an Universitäten (im Nachhinein kann ich sagen, dass ich wohl tatsächlich etwas mehr praktische Erfahrungen gesammelt habe, als meine Kollegen in Sachsen, aber so viel mehr, wie ich anfangs dachte, war es auch nicht). Ein weiterer Unterschied war, dass bei der Zulassung zum Studium in den Pädagogischen Hochschulen nicht nur der Abi-Durchschnitt wichtig war, sondern auch schon abgeleistete Sozialpraktika und da ich davon ein einige vorzuweisen hatte, wurde ich dort genommen, während in Sachsen der Blick hauptsächlich dem Abi-Durchschnitt zugewandt war, welcher in meinem Fall zu schlecht war, um bei so vielen Bewerbern genommen zu werden.
Also durfte ich meine Koffer und Kisten packen und nach Schwäbisch Gmünd (einem kleinen Ort zwischen Stuttgart und Ulm) ziehen. (Manchen sagt vielleicht die Gmünder Ersatzkasse was, ja die sitzen in Schwäbisch Gmünd ;).)

Nach ca. vier Jahren verabschiedete ich mich wieder von den Schwaben, mit meinem Ersten Staatsexamen im Gepäck, und zog wieder nach Sachsen, da ich mittlerweile mit Daniel (meinem jetzigen Mann), der ja bekanntlich in Chemnitz studiert, zusammen war. Ich versuchte mein Glück in Sachsen einen Referendariatsplatz zu bekommen und im Gegensatz zum Studiumsplatz diesmal erfolgreich (auch wenn ich leider keine Schule in Chemnitz bekommen habe). Seit August 2008 bin ich nun Lehramtsanwärterin und übe meine Lehrtätigkeit in einer kleinen Schule in Freiberg aus.
Allerdings wurde meine Ausbildung von meiner Schwangerschaft unterbrochen und da diese leider nicht ganz so komplikationslos verlaufen ist, wie erhofft, stieg ich leider schon Ende Oktober 2009 aus. Aber der Schonung sei dank, kam Rita am 2010-02-12 gesund und munter zur Welt. Nun habe ich die schöne (aber auch manchmal anstrengende) Aufgabe, mich um sie zu kümmern.
Dies werde ich auch noch bis Oktober ganztägig tun, ab November aber möchte ich wieder unterrichten und mein Referendariat zu Ende bringen. Ab dieser Zeit wird Daniel die Aufgabe haben, Rita zu beschäftigen.

Obwohl ich während des Referendariats kaum Zeit für Hobbies hatte (und auch jetzt nicht unbedingt mehr), habe ich einige davon: Das wohl ausgeprägteste ist das Volleyball spielen, was ich ja auch mit Daniel gemeinsam habe. Zur Freude von Ritas Großeltern gehen wir unserem Hobby auch hin und wieder gemeinsam nach, so dass wir Babysitter brauchen. Außerdem lese ich gern. Am liebsten historsiche Romane, wie die Hebammen-Reihe von Sabine Ebert (der 4. Teil kommt im Oktober *freu*), Die Päpstin von D. W. Cross oder verschiedene Bücher von Ken Follett. Aber auch Der Fünfte Berg von Paulo Coelho hat mich beeindruckt, da er die biblische Elia-Geschichte mal aus einer etwas anderen Sicht beschreibt.

Obwohl die Geburt von Rita wohl das bisher eindrücklichste Erlebnis in meinem Leben war, hat mich auch Neuseeland sehr beeindruckt. Dieses faszinierende Land habe ich 2007 mit Daniel, meiner Mutter und meiner jüngeren Schwester erkundet. Letztere hat dort an dem work and travel-Progamm teilgenommen und wir haben sie einen Monat lang besucht. In dieser Zeit sind wir in einem gekauften Auto (ein Autokauf ist dort wesentlich unkomplizierter als in Deutschland) beide Inseln abgefahren. Wir saßen zwar viel im Auto, haben aber trotzdem viel von der Landschaft gesehen und die war einfach beeindruckend.